Kryon: Der Wissenschaftler

Seid gegrüßt, ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.

Wir sehen euch in der Tat. Wir lieben euch in der Tat. Wir sind in der Tat bei euch gewesen.

Es fällt jedem Menschen schwer, seine Sicht der Welt zu ändern. Menschen, die du geliebt hast, haben dir ihre Weltanschauung beigebracht, und du bist damit aufgewachsen. Du hast sie angeschaut und gesagt: „Das sind die Weisen“. Ob sie nun Lehrer, Eltern oder Freunde waren, sie haben dich bei der Hand genommen und gesagt: „So funktioniert das“. Auf diese Weise hast du das erreicht, was du erreicht hast, und das überlebt, was du überlebt hast. Das ist es, was du auch deinen Kindern beibringst.

Jetzt sagen wir euch, dass sich die Art, wir ihr die Welt anschaut, an die ihr euch so sehr gewöhnt habt, zu ändern beginnt. Jedes Mal, wenn wir das aussprechen, sagen viele: „Nun, ich will mich nicht ändern. Ich will, dass alles so bleibt, wie es ist. Weißt du, es funktioniert halbwegs. Ich hab’s im Griff. Es ist schon in Ordnung.“ Deshalb wollen wir nicht mehr „verändern“ sagen. Wir werden ab jetzt „besser werden“ sagen. Wenn du dir vorstellst, es gäbe etwas vor dir, das die Dinge besser machen würde, dann glaube ich nicht, dass das Gefühl der Angst aufkommen würde.

Wir lieben es, Geschichten zu erzählen. Wir lieben es, euch Gleichnisse zu geben, damit ihr euch selbst in ihnen sehen könnt. Etwas später heute Abend werden wir euch eine weitere Parabel geben. Wir werden es „Das Ende eines Zyklus“ nennen. Es geht um unseren Lieblingscharakter. Geschichten zu erzählen ist etwas, das Menschen lieben, etwas, mit dem sie sich identifizieren können, in das sie einsteigen können. Dann können sie es später auf sich selbst anwenden.

Wir gaben einmal einen Channel über einen Menschen, der in einem Haus geboren wurde. Ich möchte das jetzt nochmals aufgreifen und erweitern. Machen wir aus diesem Menschen einen kindlichen Wissenschaftler, mit anderen Worten, ein Kind, das später ein Wissenschaftler wird. In diesem Haus, das wir „Leben“ nennen werden, lernt das Kind alles. Er lernt, wo alles ist, wie man läuft, wie man spielt, wie man lacht, wie man weint, alles, was das Leben ausmacht, und dann langsam, während es heranwächst, auch die Wissenschaft. In dieser Wissenschaft, zu der er sich hingezogen fühlt, macht er Entdeckungen. Er entdeckt, dass es auch eine unsichtbare Welt um ihn herum gibt.

Es gibt Licht, das er nicht sehen kann und Geräusche, die er nicht hören kann, und eine Physik, die er nicht versteht. Er ist erfreut, wenn er daran denkt, dass es diese Dinge geben sollte. Doch er wendet sie nie bei sich selbst an. Er schaut sie nur an und sagt: „Ja, ja, sie sind da. Sie sind da. Ich werde sie weiter studieren und darüber berichten. Sie sind da. In der Zwischenzeit werde ich zu den Dingen zurückkehren, die ich sehen kann, denn damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt. Auf diese Weise habe ich Kontakt mit anderen Menschen. Also fahre ich wieder nach Hause. Ich muss mich auf die Dinge verlassen, die ich sehen kann.“

Mit diesen Worte drückt er folgenden Gedanken aus: „Belästige mich nicht mit neuen Dingen, auch wenn ich sie entdeckt habe, auch wenn ich vielleicht der Einzige auf der Welt bin, der sie misst. Es ist ein anderer Planet, es ist eine andere Welt, es ist ein anderes Szenario, mit dem ich nichts zu tun habe, weil ich nach Hause gehen muss. Ich muss bei denen sein, mit denen ich zusammen bin. Ich muss essen und ich muss leben, denn das ist meine Kiste und ich bin damit glücklich.“

Der Wissenschaftler hat nun ein Kind. Das Kind ist ein noch besserer Wissenschaftler als er. Mit einem neuen Bewusstsein sieht das Kind die unsichtbaren Dinge und sagt: „Papa, schau, schau! Man kann tatsächlich das Unsichtbare manipulieren.“ Und der Vater sagt: „Ich glaube es nicht. Ich glaube es nicht.“ Doch das Kind zeigt es ihm: „Du hast das nicht versucht, weil du kein Interesse daran hattest, selbst dorthin zu gehen. Du wolltest immer nur zusehen.“

Das Kind beginnt, es zu manipulieren, und der Vater schaut zu. Er sagt: „Moment mal, gehe einen Schritt zurück. Ich habe gerade etwas gesehen.“ Und das Kind sagt: „Oh, ja, das ist ein Rätsel, nicht wahr?“Der Vater sagt: „Was ist das? Was ist das?“ Der Vater hat das gesehen, was das Kind nicht sehen konnte. Er sagt: „Es sieht aus, ja, es sieht aus wie ein Aufzug.“ Und das Kind sagt: „Ich wette, das ist es auch.“

Vergesst nicht, dies ist ein Gleichnis.

Zusammen fangen die beiden an, die Knöpfe der unsichtbaren Dinge zu drücken, die sie vorher nie und nimmer berührt hätten, und in einer Quantenenergie öffnet sich der Aufzug. Sie müssen sich entscheiden: „Steige ich ein oder nicht?“ Der Aufzug kann, wohlgemerkt, in diesem Szenario nur nach oben fahren; das bedeutet für die beiden „besser“. Also steigen sie beide ein, ohne zu wissen, ob sie zurückkehren können, ohne zu wissen, was es bedeutet. Die Türen schließen sich und sie erkennen, dass sich der Raum, in dem sie geboren wurden, im ersten Stock eines 80-stöckigen Gebäudes befindet und dass es Ebenen und Ebenen und Ebenen von Dimensionen und Bewusstsein gibt. Dann fangen sie an, die Schilder der einzelnen Stockwerke zu lesen, und alle tragen ihre Namen. Es wird immer besser.

Sie schauen sich dann an und sagen: „Nun, jetzt kommt die größte Prüfung. Können wir dahin zurückkehren, wo wir waren? Können wir nach Hause kommen?“ Sie drücken den Knopf „Erdgeschoss“ und der Fahrstuhl kehrt genau dorthin zurück. Sie sagen: „Das ist gut. Wir können immer dahin zurückkehren, wo wir leben.“ Die Türen öffnen sich, sie steigen aus und es stinkt! Dort können sie nicht bleiben. „Fahren wir doch lieber in den fünften Stock. Dort ist es viel besser.“

Ich muss euch das Gleichnis nicht auslegen. Das ist es, was hier mit den neuen Paradigmen vor sich geht. Eines Tages wirst du auf das zurückblicken, was du jetzt gut findest, woran du dich gewöhnt hast, wovon man dir gesagt hat, dass es grundlegend sei, und sagen: „Ich bin froh, dass ich den Knopf gedrückt habe. Ich bin froh, dass ich zu dem zurückgekehrt bin, was ich nicht verstanden habe, ins Unbekannte, das für mich unsichtbar war. Ich bin froh, dass ich es getan habe, denn alles wurde dadurch größer und ich verstand es doch, weil es so intuitiv war. Es ist fast so, als wäre ich dafür gebaut worden, um es zu verstehen, da diese Dinge auf mich zukamen. Später wurden sie für mich zur zweiten Natur. Ich werde nie wieder ins Erdgeschoss zurückkehren, niemals. Ich will einfach nicht dorthin, weil es besser ist, wo ich bin.“

In dieser Welt, in der du jetzt lebst, gibt es so viele, die mit dir leben, die noch im Erdgeschoss sind. Es ist nicht deine Aufgabe, sie bei der Hand zu nehmen und ihnen zu sagen, dass du etwas Besseres hast. Stattdessen ist es deine Aufgabe, so zu leben, dass sie zu dir kommen und sagen: „Zeig mir den Aufzug, denn ich weiß, dass du ihn gefunden hast.“ Das ist die Suche und du bist der Wegweiser.

Darüber reden wir heute Abend noch ein wenig mehr.

Das gibt eine ganz andere Perspektive für die Spiritualität, vielleicht, oder für die Religion, vielleicht, weil es nichts von beiden ist. Es ist ein praktisches Leben in einer Zeit, in der die schöpferische Quelle, aus der alles hervorgeht, beginnt, dich zu berühren und zu sagen: „Erinnere dich an mich“.Dies ist eine Zeit, in der du anfängst, auf eine Art und Weise aktiviert zu werden, die du bisher für unmöglich gehalten hast, die deine Gesundheit und deine Persönlichkeit verändert und auch die Art und Weise, wie du andere siehst. Es gibt dir die Weisheit, Dinge auf eine differenzierte Art und Weise so zu sagen, dass es dich zum Ziel führt, ohne jedoch verletzend zu sein. Dadurch lässt du die Menschen wissen, wie du bist, wie du fühlst und wer du bist, und auf eine wohlwollende Weise bittest du sie mitzukommen. Es ist eine neue Zeit, meine Lieben. Die alte Seele, die vor mir sitzt und auch diejenige, die zuhört, wissen es. Deshalb seid ihr hier. Ich komme wieder.

Und so ist es.

Kryon

Lee Carroll – KRYON

Portland, Oregon, USA, 11. August, 2018

Deutsch von Angelika und Dr. Bryan Cooper.