Saturn und Fraternitas Saturni

Die Fraternitras Saturni (Bruderschaft Saturns) orientiert sich an Alster Crowleys ‚Liber Al vel legos‘ und entstand nach freimaurerischem Vorbild einschliesslich dem 33-gradigen Einweihungssystem. Ziel der Bruderschaft sei die Förderung der Menschheit durch Weiterbildung des Individuums. Wie der Name bereits vermuten lässt, konzentriert diese Bruderschaft sich auf die Saturnmagie. Entsprechend folgen sie nicht dem Prinzip des solaren in dem Sinne, sondern arbeiten mit ‚dunklem Licht‘. Weitere fragmentierte Beschreibungen der Bruderschaft beinhalten, dass die Loge sexualmagische Aspekte oder auch mehr satanische Prinzipien folge. Diese unverfrorenste der luziferiansichen Gruppen pflegt den vermutlich ausgefeiltesten Sexualokkultismus. Die Bruderschaft ist ein einzigartiger Mix aus astrologischer Kosmologie, neo-gnostischer Daemonologie, Sexualokkultismus und freimaurerischen Prinzipien. Die Synthese war einst die Vision eines einzelnen Mannes, dem langjährigen Grossmeister der Loge, Gregor A. Gregorius.

Sie erweiterten das von Crowley propagierte Gesetz für das Horuszeitalter für sich: „Tue was du willst. Das ist das Gesetz. Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen.“

Die OTO selbst brachte mehrere Ableger und Rivalenbewegungen zutage, zu denen neben der FS die Fraternitas Rosicruceriana Antiqua, der Eclesia Gnostica Catholica, der Typhon Fluss und die Ordo Templi Orients Antiqua gehören, wobei letztere sich im Jahr 1921 gründete und sich vorwiegend auf Sexmagie und Voodoo konzentrierte. Die OTO ist die Ordo Templi Orienties (oder Orden des Tempels des Ostens, Order Orientalischer Tempel) ist eine internationale und religiöse Bruderschaftsorganisation, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet wurde, Aleister Crowley war das bekannteste Mitglied des Ordens.

Ähnlich der OTO mit seiner freimaurerischen Struktur, Philosophie und Herkunft ist die F. S., Fraternitas Saturni oder auch Bruderschaft des Saturns. Eldred Flowers zufolge, der 1990 über diese Gruppe von einem sympathischen Blickwinkel her schrieb, ist sie die unverfrorenste luziferianische Organisation des westlichen Okkult-Revivals. Wie die OTO und zahlreiche weitere freimaurerische Literatur legt die F. S. besonderen Wert auf gnostische Ausdrücke und Konzepte. Flowers nahm regelmäßigen Bezug auf ‚Saturn Gnosis‘ und es wurden bestimmte Sexualrituale beschrieben.

‚Saturn Gnosis‘ sind die Lehren der Fraternitas Saturni, oder Bruderschaft des Saturns, eine deutsche okkulte Gruppe, die ihren Ursprung in den 1930er Jahren hatte und über den zweiten Weltkrieg hinaus bestehen blieb. Ein wichtiger Bestandteil der Gnosis war die sexualmagischer Anpassungen coitaler Stellungen, um planetare Bewegungen nachzustellen. (Flowers, Eldred; Fire and Ice: Magical Teachings of Germany’s Greatest Secret Occult Order. St Paul: Llewellyn Publications, 1990)

The Saturnians and Gregor A. Gregorius (Stephen E. Flowers; Lords of the left hand path):

Das Biest war eine Ziege, die tausende junge hervorbrachte. Sekten und Orden basierend auf Crowley’s System – oder von ihm inspiriert – waren im letzten Teil dieses Jahrhunderts zahlreich. Die stabilste und beständigste der Gruppen, die unabhängig von Crowleys direktem Erben ist, ist die Fraternitas Saturni – der Bruderschaft Saturns – die von 1927 bis 1963 von Gregor A. Gregorius angeführt wurde, dessen weltlicher Name Eugen Grosche war. Die FS scheint vielseitiger als die Systeme von Crowley zu sein und nimmt scheinbar ebenfalls traditionelle Symbole der Dunkelheit enthusiastischer an als das Biest. 

 

Quelle: ODD TV

 

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